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John G. Lake | Gründer des ersten Healingrooms 1914 in Spokane 

 

Die Buchempfehlung "Eine Vision für Heilungsräume" - Die Wiedereröffnung der Heilungsräume in Spokane gibt es unter Literatur inkl. Leseprobe. Am Ende dieser Seite ist eine kurze Vorstellung. 

      

Der Dienst von Dr. John G. Lake brachte mehr also 100 000 medizinisch bestätigte Heilungen, durch Gebet, im Namen Jesu hervor. Sein Leben war ein kraftvolles Beispiel lebendigen Glaubens. John Lake glaubte, daß JEDER Christ ein solches Leben führen und die Fülle von Christus erleben sollte. Er hörte nie auf, andere zu ermutigen, diese Fülle, die Gott jedem geben möchte, zu erlangen.

          

In seiner Jugend war John Lake oft mit Krankheit konfrontiert

  

John G. Lake wurde 1870 in Ontario, Kanada, als einer von siebzehn Brüdern und Schwestern geboren. Wie einige seiner Geschwister, war er auch als Kind eher kränklich und als er noch ein kleiner Junge war, starben acht seiner Brüder und Schwestern. Als er 16 Jahre alt war trat er einer Methodistenkirche bei und entschloß sich, Gott alleine, im Bezug auf Heilung, zu vertrauen.

  

Nachdem er zwei Jahre mit Jennie Stevens verheiratet gewesen war, (die Hochzeit hatte 1893 statt gefunden) wurde sie mit Tuberkulose und einer Herzerkrankung diagnostiziert. Innerhalb weniger Jahre verschlechterte sich ihr Zustand und die Ärzte sagten ihm, daß man nichts mehr für sie tun könne. Da einige Familienmitglieder immer noch krank waren und jetzt auch noch seine Frau erkrankte, begann er sich zu fragen, wo Gottes Kraft war.

  

Er erlebte Heilung im Dienst von John A. Dowie

  

Er hatte bereits früher schon einmal Gottes heilende Kraft erfahren, als er in seiner Jugend an Rheuma gelitten hatte. Aufgrund dieser Krankheit deformierten sich seine Beine, was dazu führte, daß sein gesamter Körper verkrümmt wurde. Er ging zu John Alexander Dowies „Heilungshaus“, wo er, nachdem ein älterer Mann ihm die Hände aufgelegt hatte, auf der Stelle geheilt wurde.

  

Entschlossen davon, daß keiner aus seiner Familie mehr sterben sollte, brachte er mehrere Familienmitglieder zu Dowies „Haus“ und suchte den Herrn lange Zeit für ihre Heilung!

  

In Jennies letzten Stunden schmiß Lake aus Verzweiflung seine Bibel gegen die Abdeckung des Kamins und sie öffnete sich in Apostelgeschichte Kapitel 10. Sein Blick viel auf Vers 38:„ …wie Gott diesen Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.“ Durch diesen Vers realisierte Lake, daß Gott nicht für Jennies oder irgendeine andere Krankheit verantwortlich war. Daraufhin wußte er, daß der Teufel die Ursache für Jennies Krankheit war und daß der Teufel der einzigste war, der sein Leben zerstörte. 

  

Als eine Antwort auf Gebet wurde seine Frau Jennie durch ein Wunder wieder lebendig

  

Medizinisch gesehen war Jennie bereits tot, doch Lake schickte Dowie ein Telegramm, in welchem er ihm erklärte, daß sein Geist Jennie nicht los lassen würde, er auf Gott vertraue und er glaube, daß sie befreit werde, wenn Dowie für sie betete. In derselben Stunde noch stand sie auf und es ging ihr wieder gut! Dies alles geschah 1898 und wurde landesweit in den Nachrichten gebracht, woraufhin viele ihr Zuhause besuchten, um Gottes Wunder mit eigenen Augen zu sehen und um selbst Heilung zu empfangen.

  

Ereignisse wie dieses brachten Lake in einen unglaublichen Dienst voller Kraft und der Salbung des Heiligen Geistes, welcher der Mittelpunkt seines Lebens und seines Dienstes wurde. John G. Lake predigte das Evangelium mit einer Dynamik und einer Kraft, die man heute kaum noch irgendwo findet.

  

Da er sich mit Immobilien und Versicherungen beschäftigte, wurde er über die folgenden Jahre ziemlich wohlhabend. Es war jedoch genau während dieser Zeit als Gott sich mit ihm so beschäftigte, daß der Verlauf seines Lebens eindeutig verändert wurde. Zu jener Zeit fuhr er im Dienst der Heilung fort. Jede Gebetsantwort und jede Berührung Gottes durch ein Wunder, schaffte in ihm ein größeres Verlangen nach der wahren Tiefe des Geistes. Während seines Lebens als Geschäftmann machte er es sich zu seiner Gewohnheit, jede Nacht irgendwo zu predigen. Nach den Gottesdiensten traf er sich dann mit Freunden, die, wie er, entschieden waren die Taufe des Heiligen Geistes zu empfangen, von welcher sie glaubten, daß auch die Jünger sie empfangen hatten (APOSTELGESCHICHTE 2:1-4).

  

Schließlich wurde John Lake im Heiligen Geist getauft

  

Er betete: „Gott, wenn Du mich mit dem Heiligen Geist taufst und mir Gottes Kraft gibst, dann soll mich nichts, von hundertfachem Gehorsam dir gegenüber, aufhalten.“

  

Einige Zeit später begleitete er einen Seelsorger, um für eine kränkliche Frau zu beten, die bereits zehn Jahre lang an rheumatischem Fieber litt. Während der Seelsorger mit der Dame sprach, saß John Lake auf der anderen Seite des Zimmers, als er von dem Geist tief bewegt wurde. Er sagte später aus, daß er sich plötzlich fühlte als wäre er gerade unter einer Dusche oder einem warmen tropischen Regen gewesen, der nicht nur auf ihn, sonder durch ihn fiel. Sein ganzes Wesen wurde in eine tiefe Stille und Zufriedenheit versetzt. Ehrfurcht der Gegenwart Gottes kam über ihn.

  

Nachdem einige Momente vergangen waren, schien es ihm als sagte ihm der Herr:„Ich habe deine Gebete gehört und deine Tränen gesehen. Du bist nun mit dem Heiligen Geist erfüllt.“ Dann erlebte Dr. Lake, wie „Kraftströme“ durch ihn flossen, die so stark wurden, daß sein gesamter Körper intensiv zu zittern begann.

     

John G. Lake  Damals bat ihn sein Freund, mit ihm gemeinsam, für die Frau zu beten. Er  fand es schwer auf die andere Seite des Zimmers zu gehen, da die   Gegenwart Gottes so intensiv war. Als er den Kopf dieser Schwester mit   den Händen berührte, öffnete sich ihre Faust und ihre Gelenke begannen   wieder zu funktionieren. Diese Frau, die so lange an einer körperlichen Behinderung gelitten hatte, stand aus ihrem Rollstuhl auf und war   komplett geheilt! Dr. Lake sagte, daß er, als Resultat seiner Taufe im   Heiligen Geist, die Menschheit durch ganz „neue Augen“ sehe. Er hatte   ein großes Verlangen danach, die Botschaft Christi zu verkünden und   Seine Kraft in der Welt zu demonstrieren.

Von diesem Zeitpunkt an, konnte er sich kaum noch auf sein  Unternehmen konzentrieren, denn er predigte den Männern, die zu seinem  Büro kamen anstatt ihnen Versicherungen zu verkaufen. Viele bekehrten  sich zu Christus noch bevor sie sein Büro verlassen hatten:


„Nach ein paar Monaten merkte ich, dass mein Interesse an  geschäftlichen und weltlichen Angelegenheiten abnahm. Wenn ein Mann in  mein Büro kam, konnte ich nicht an sein Geld denken. Ich konnte nur an  seine Seele denken. Oh, war er gerettet? Kann ich ihn zu Jesus bringen?  Oftmals erzählte ich ihm dann von diesem wunderbaren Retter und betete,  anstatt auch nur irgendein Wort über das Geschäft zu sprechen. Oh  Geliebte, wenn der Geist Jesu, der Heilige Geist, kommt, ist es Jesu  eigene Leidenschaft für Seelen.

 

Du musst sie einfach lieben. Es geht einfach gar nicht  anders. Jesus starb für sie. Der Heilige Geist ist Sein Geist. Er liebt  sie immer noch. Er liebt durch dich. Nochmals sagte der Herr: „Folge  mir“, und wie Matthäus schloss ich mein Büro, stand auf und folgte ihm.“1

 

Er spendete seine Ersparnisse und begann mit unabhängiger missionarischer Arbeit  

 

Es war im April 1907, als er zum letzten Mal seine Bürotüre schloß  und sein Bankkonto auflöste, indem er an mehrere religiöse Einrichtungen   und verschiedene Bildungsstätten spendete. Mit einem einzigen Dollar   und absolut abhängig vom Herrn begann Dr. Lake seine unabhängige   missionarische Arbeit, gemäß der Glaubensrichtlinien von George Mueller aus England und Hudson Taylor von der „China Inland Mission“.

 

Während der nächsten paar Monate, predigte er jeden Tag vor einer  großen Versammlung. Diese Zeit brachte außerordentliche Ergebnisse  hervor. Viele Leute nahmen Christus als ihren Herrn und Retter an,  andere wurden von Krankheiten geheilt, während wieder andere die Taufe  im Heiligen Geist empfingen, so wie sie in APOSTELGESCHICHTE 2:38-39 beschrieben wird.

 

Während einer Versammlung im Norden von Illinois sprach der Herr zu  ihm und zeigte ihm, daß er nach Indianapolis gehen sollte, um dort einen   Winterfeldzug vorzubereiten. Er wurde beauftragt eine große Halle zu   organisieren und dann erfuhr er von Gott, daß er im Frühling nach Afrika   gehen würde:

 

Auf seinem Weg nach Südafrika erlebte er viele Wunder göttlicher Fürsorge  

Am 15. Mai 1908 kam er mit seinem Missionarstrupp in Südafrika an.  Bevor er an Land gehen konnte, war es notwendig dem Amt für Immigration  125 Dollar zu zahlen. Er hatte kein Geld, aber stellte sich trotzdem in  der Schlange hinter den Leuten an, die dort waren, um ihre Zahlung zu   machen. Er glaubte, daß Gott ihm sogar in so einer knappen Situation   „alle seine Mängel ausfüllen würde“ ( PHILIPPER 4:19)   Bald darauf kam ein Mann zu im hinüber, klopfte ihm auf die Schulter   und bat ihn, aus der Schlange zu treten. Er gab ihm einen Reisecheck im Wert von 200 Dollar und sagte: „Ich fühle eine gewisse Leitung, ihnen   das zu geben um ihrer Arbeit zu helfen.“

 

Bei der Ankunft in Johannesburg wirkte der Herr noch ein anderes  Wunder: Eine Dame fing die Familie am Bahnhof ab, wollte wissen wie  viele Kinder sie denn hätten, und meinte dann: „Der Herr hat mich  hierher geschickt, um euch zu treffen und möchte euch ein Haus geben.“  Dr. Lake erinnerte sich an diese Gebetsantwort für eine mietfreie  Unterkunft zurück, die ihm von einer Dame, die er noch nie zuvor  getroffen hatte, angeboten wurde: „Noch am gleichen Nachmittag wohnten  wir in einem möblierten Häuschen in der Vorstadt, auf dem Anwesen unsrer  geliebten Wohltäterin, Frau C. L. Goodenough von Johannesburg, die bis  heute eine gute Freundin und eine Mitarbeiterin im Herrn geblieben  ist.“”2

 

Tausende von Leben wurden während dieser  Jahre in Südafrika durch die Kraft Gottes verändert und das Verständnis  von Christus wurde in alle Himmelsrichtungen, an die Briten, die  Holländer und die Eingeborenen, verbreitet. 125 weiße und 500 schwarze  Gemeinden wurden in dieser kurzen Zeit aufgebaut.

 

Nachdem er 5 Jahre in Südafrika verbracht und er seine erste Frau  wegen eines Schlaganfalls verloren hatte (wahrscheinlich aufgrund der  Belastung der Missionarsarbeit), kehrte Lake in die USA zurück und  reiste dort für ein weiteres Jahr umher. 1913 heiratete er dann Florence  Switzer aus Milwaukee in Wisconsin.

 

1914 öffnete er die „Heilungsräume“ in Spokane, im Staat Washington, wo in einem Zeitraum von nur 5 Jahren  100 000 medizinisch bestätigte Heilungen stattfanden.  Das war der Höhepunkt seines Lebenswerkes. Als Resultat seines Dienstes  wurde Spokane als „Amerikas gesündeste Stadt“ bekannt, ähnlich wie Zion  City, wo John Alexander Dowie einige Jahre früher Heilungsgottesdienste  abgehalten hatte.

 

Obwohl John G. Lake einen kraftvollen Heilungsdienst hatte, war er  damit allein nicht zufrieden. Er bemerkte, daß viele Dienste versagten,  weil sie nur auf einer einzigen Sache aufgebaut waren: Zungen, Heilungen  oder Kraft usw. John G. Lake wollte den Leuten die ganze Tiefe von  Gottes Wort und eines gerechten Lebens lehren, z.B. in seinem Charakter,  in seinen Gedanken und seinen Taten so zu sein wie Jesus und daß alle  die Gott gerufen hat, von allen Ketten, mit welchen sie Satan je  gebunden hat, befreit sind:

 

„Ich sage dir, Gott sagt: ‚Verlasse deine Sünden und komme zu  Mir und ich werde dir vergeben.’ Er sagt nicht: ‚Komm her mit deiner  Sünde und ich werde dir vergeben.’ Er sagt: ‚Hör auf mit deiner  Gemeinheit, hör auf mit dem Doktor herumzualbern, hör auf mit deinen  geheimen Angewohnheiten und komm zu Mir und ich werde dich befreien.’  Das ist der einzige Weg zu Gott, das ist der Weg in Gott.

 

Die Hingabe eines Christen, ist nicht nur die Hingabe seines  Geistes gegenüber Gott, noch seiner Seele gegenüber Gott. Es ist eine  Hingabe von Körper, Geist und Seele, der ganzen Person, allem, das es  von uns gibt. Sie hält uns für immer total davon ab, Hilfe bei unserem  Fleisch, der Welt oder dem Teufel zu suchen.  3

 

Also erhebt sich im Herzen das Verlangen und das Gebet, daß  der Geist Gottes jede Tendenz gegen den Heiligen Geist abstößt, kreuzigt  und vernichtet. Denke nicht, daß du das Höchste in Gott erreichen  kannst, bevor nicht ein übernatürliches Verlangen danach, so zu sein wie  er, der sein Leben für uns gab, dein Herz besitzt.

 

Denke nicht daran mit Flecken auf deiner Kleidung vor das  Gericht Gottes zu kommen. Denke nicht, daß der Himmel eine, durch bösen  Kontakt verschmutzte Natur, anlächeln wird. Denke nicht, daß Christus in  Tempeln verweilen kann, die durch Flammen des Hasses versengt sind.  Nein! Das Herz eines Menschen muß zuerst mit Heiligem Feuer gesäubert  und mit reinigendem Blut von jedem Fleck befreit werden. Wißt ihr denn  nicht, daß eine Natur, die Gott ähnlich ist, immerzu die säubernde Kraft  Christi in sich spüren muß?“4

 

Im Mai 1920 zog Dr. Lake nach Portland, Oregon, um dort eine ähnliche   Arbeit, wie die seiner Kirche in Spokane, aufzubauen. Innerhalb weniger Jahre hatte der Dienst in Portland ähnliche Auswirkungen in Oregon wie die Kirche im pazifischen Nordwesten.

 

John Lake schaffte Glauben in seinem Publikum und betonte das Bewusstsein von „Christus in dir – die Hoffnung zur Herrlichkeit”  

 

Dr. Lakes Dienst war, milde ausgedrückt, außergewöhnlich. Er besaß  die bemerkenswerte Gabe, Glauben in den Herzen seiner Zuhörer zu  schaffen. Gordon Lindsay war keine Ausnahme. Nachdem er Dr. Lakes Dienst  mit tiefem Respekt und Bewunderung verfolgt hatte, brauchte er eines  Tages den Glauben dieses großen Mannes. Eine Fleischvergiftung versetzte  ihn in einen kritischen Zustand und für Tage schwebte er zwischen Leben  und Tod.

Dr. Lake bot Gordon an, für ihn zu beten und obwohl eine Befreiung  nicht sofort sichtbar wurde, erklärte er im Glauben, daß der Herr das  Gebet beantwortet hatte. Frau Lake brachte Reverend Lindsay einige der  getippten Predigten, die ihr Mann vor kurzem gegeben hatte und während  er diese las sprang auf einmal Glaube in sein Herz. Gordon erhob sich  von dem Bett, von dem viele dachten, daß es sein Sterbebett sein würde  und war auf der Stelle geheilt.

 

John G. Lake  Während Dr. Lake in Portland war wollte er eine Kette von   Heilungsmissionen, nach dem Muster derer in Spokane und Portland   eröffnen. Er lebte jedoch mit einer Intensität, die, obwohl er noch   nicht sehr alt war, ihren Tribut forderte. Langsam wurde eine Abnahme   der Kraft und der Dynamik, die seinen früheren Dienst gekennzeichnet   hatten, ersichtlich.

 

Es schien ihm nicht mehr möglich, seine geistige Vision und die  körperliche Kraft, die dafür nötig gewesen wäre, auf einen grünen Nenner  zu bringen. In Houston, Texas, hatte er anfänglich Erfolg bei der  Gründunge einer Kirche, doch wurde er bald an die Seite seines ältesten  Sohnes gerufen, der in einen schweren Unfall verwickelt gewesen war und  an dessen Folgen er beinahe starb. Er kam danach nie wieder nach Houston  zurück.

 

Eine Zeit lang hielt er Gottesdienste in Kirchen ganz Kaliforniens ab  und ging dann nach einer Weile nach Portland zurück. Danach kehrte er  nach Spokane zurück, wo er bis zu seinem Tod als Pastor arbeitete.

 

Am „Labor Day“ (Tag der Arbeit) 1935 nahmen Dr. Lake und seine Frau  an einem Schulpicknick teil. Er kam sehr müde nach Hause und legte sich  nach einem warmen Abendessen kurz hin, um sich etwas auszuruhen. Da an  diesem Abend ein Gastredner in der Kirche sprach, überzeugte Frau Lake  ihn davon, zu Hause zubleiben. Sie würde anstelle von ihm in die Kirche  gehen. Als sie wieder nach Hause kam, fand sie ihren Mann, der in ihrer   Abwesenheit einen Schlaganfall erlitten hatte.  

Er lebte noch zwei   weitere Wochen, während jener er jedoch die meiste Zeit bewußtlos war.   Am 16. September 1935 wurde er von seinem Herrn und Schöpfer, den er so sehr liebte, zu sich gerufen, um die Ewigkeit mit ihm zu verbringen.

 

John Lakes Dienst war ein kraftvolles  Beispiel für lebendigen Glauben. Er führte ein außergewöhnliches Leben  und glaubte, daß JEDER Christ ein solches Leben führen und die Fülle  Christi erleben sollte. Lake hörte niemals damit auf, andere zu ermahnen  diese Fülle zu erlangen, die Gott bereitwillig und gerne gibt.

 

Er sagte niemals, daß es keine Anfechtungen und  Schwierigkeiten geben würde. Doch John G. Lakes Ziel war es, daß jeder,  dem er predigte und diente, den Preis empfangen würde den Gott seinen  Söhnen und Töchtern geben möchte. Jenen, die glauben, daß das ganze Wort  Gottes wahr ist…alles davon. Als sein Glaube in Aktion trat, geschahen  Wunder.  

Laßt uns, die wir an seine Berufung für unser Leben glauben, uns  selbst richten und Gott bitten, uns mit derselben Kraft zu salben.

 

Quelle:  http://www.cai.org/de/bibelstudien

 

kurze Buchvorstellung "Eine Vision für Heilungsräume" von Cal Pierce

Untertitel: "Wenn Heilung durch Gebet so normal wird wie ein Arztbesuch"

Das Buch handelt von der Vision die Cal Pierce welcher durch einen sehr interessanten Weg seine Berufung für die Neueröffnung der Heilungsräume in Spokane erhalten hat.

Alles fügt sich zusammen, erstaunliche Ereignisse, Fügungen was dazu führt, dass an der selben Stelle wie schon vor knapp 80 Jahren die Heilungsräume in Spokane wieder eröffnet werden.

Es folgt im Laufe der ersten 21 Monate nach Beginn des Dienstes ein Wachstum des Teams auf 75 Beter, welche 4 Tage die Woche in den Räumen dienen und in der Zeit schon für über 6000 Kranke beten durften.

Viel verraten möchte ich nicht über dieses gerade mal 117 Seiten fassende Werk, bis auf das es sehr lesenswert und spannend ist, ein Kapitel möchte ich aber hervorheben und zwar:

Kapitel 17 - Heilung und das Erlösungswerk Jesus | Jesaja 53, 4 - 6:

  

Manche fragen sich vielleicht, wie wir uns so sicher sein können, dass es Gottes Wille ist, uns körperlich zu heilen, und woher das kommt, dass wir bei den Menschen, für die wir beten, beständig solch positive Ergebnisse sehen. Das liegt einfach daran, dass wir das, was Gott über Heilung sagt, genauso glauben, wie das, was er über Errettung sagt. Ich habe schon viel darüber nachgedacht, weshalb die Gemeinde im 21. Jahrhundert so weit von der Heilungsbotschaft der Bibel abgewichen ist. Unsere Kirchenbänke sind manchmal voller Leute, die ebenso krank sind, wie die Menschen der Welt. Ich kam zu dem Schluss, dass es daran liegt, dass wir noch nicht verstanden haben, dass Heilung ein Teil des Erlösungswerks Christi ist.

    

Der Prophet Jesaja hat schon gesagt:

    

„Führwahr, er trug unsre Krankheit und lud sich auf unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Sünde liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,4-5)   

    

Jesus trug am Kreuz alle unsere Sünden, Krankheiten und Schmerzen. Jesaja fährt fort:

    

„Aber der HERR warf unser aller Sünden auf ihn“ (Jesaja 53,6)

    

Viele von uns haben erkannt, dass unsere Errettung ein Teil des Erlösungswerks Jesu ist, aber nur wenige scheinen begriffen zu haben, dass das für Heilung genauso gilt. Wenn wir Gott auf der Grundlage der Verheißung aus Jesaja 53,6 für unsere Errettung glauben können, weshalb können wir ihn dann nicht ebenso für unsere Heilung auf Grund der Verheißung aus Jesaja 53,4 glauben?

  

Viele von uns haben Glauben für Errettung, und wenn wir mit Sündern beten und sie in ein Lebensübergabegebet führen, dann sagen wir zu ihnen: „Du bist gerettet“. Und wir glauben es.

  

Aber woher wissen wir denn, dass sie gerettet sind? Was gibt uns diese Gewissheit? Die Antwort ist natürlich, dass uns das Wort Gottes verheißt, dass jeder der Gott anruft, gerettet wird. So einfach ist das. Wenn wir aber für Kranke beten, dann geben wir ihnen im Allgemeinen diese Zusicherung nicht. Wir sagen ihnen, wir hoffen. Es ginge ihnen bald besser, und dann machen wir die Tatsache, ob sie geheilt (worden) sind oder nicht, davon abhängig, wie sich der Zustand in den nächsten Tagen nach unserem Gebet entwickelt. Die richtige Vorgehensweise wäre aber, das auszusprechen, was das Wort Gottes über sie sagt, wie wir es in Bezug auf die Errettung auch tun.

    

Wir empfangen den Glauben für unsere Errettung durch das Hören des Wortes Gottes, und für Heilung gilt genau dasselbe. Das Wort Gottes enthält viele Verheißungen in Bezug auf Heilung. Wir müssen dafür sorgen, dass sie in unseren Geist gelangen, wie wir es auch mit seinen Verheißungen über die Errettung getan haben.

    

Wir beten für Kranke, und dann warten wir ab und beobachten sie, um zu entscheiden, ob sie geheilt sind oder nicht. Wenn wir das mit Sündern täten, dann würde es bestimmt einige Zeit dauern, ehe wir sagen können, ob sie gerettet sind oder nicht. Weshalb behandeln wir also einen Teil des Erlösungswerks Jesus anders als einen anderen?

    

Wir müssen endlich anfangen, den gleichen Glauben in Bezug auf Heilung anzuwenden wie den Bezug auf die errettung. Wir haben nicht das Recht, diese Punkte zu trennen und unterschiedlich zu behandeln. Wir sind durch seine Wunden geheilt, und das ist völlig unabhängig von dem was wir sehen oder fühlen.

  

Ein Teil der Menschen, für die wir in unseren Heilungsräumen beten, wird nicht vor unseren augen geheilt, sondern „indem sie gehen“ – wie es auch mit den aussätzigen zu Zeit Jesu geschah (Lukas 17.14) …..

    

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